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Herbstprobe 2014 - Schreinerei Boschert

2014 Herbsprobe 035(ko) Eine Verpuffung im Lackierraum der Schreinerei Boschert löste einen Schwelbrand aus, der auf eine Maschine übergriff. Sieben Mitarbeiter wurden verletzt und mussten von der Feuerwehr geborgen werden. Das Szenario der Herbstübung am Samstag war sehr anspruchsvoll und forderte vor allem die Atemschutzträger.

Als um 15.00 Uhr Sirenenalarm ausgelöst wurde, mussten die Einsatzfahrzeuge gerade mal 50 Meter bis zum Übungsobjekt zurücklegen. Die Wasserversorgung war auch kein Problem, denn nach dem Schnellangriff mit dem Tanklöschfahrzeug wurde das Nass dem Waldhäuserbach und einem Hydranten entnommen.

Schwierig gestaltete sich dagegen die enge Bebauung beim angenommenen Brandherd und die Nähe zur Ortsdurchfahrt. Der Durchgangsverkehr wurde während der Übung über den Häldele-,Gartenweg und Wiesenrain umgeleitet. Aus insgesamt sieben Rohren wurde das Feuer bekämpft und die benachbarten Gebäude geschützt. Rauch und völlige Dunkelheit im Innern der Schreinerei machten die Suche nach den verletzten Personen besonders schwer. Die Atemschutzträger wurden von Rainer Lehmann eingewiesen, der, unterstützt von Manuel Bleier, stets über Funk mit ihnen in Kontakt blieb. Schon acht Minuten nach dem Eintreffen konnte ein Trupp in das Gebäude vordringen und fünf Minuten später den ersten Verletzten bergen. Zunächst war man von fünf eingeschlossenen Personen ausgegangen, als nach einer halben Stunde noch zwei Vermisste gemeldet wurden.

Das örtliche DRK war unter der Leitung von Marius Heitzmann vor Ort und nahm in einem nahe gelegenen Carport die Erstversorgung vor. Die Opfer, dargestellt von der Jugendfeuerwehr, erlitten Rauchvergiftungen, eine offene Schienbeinfraktur und ein Schädel-Hirn-Trauma.

Insgesamt waren 34 Feuerwehrleute im Einsatz, unterstützt von vier Alterskameraden, die den Verkehr regelten. Neben zahlreichen Zuschauern beobachten auch Bürgermeister Siegfried Huber und Gemeinderäte die Übung, deren Ablauf von den Verantwortlichen unter der Leitung von Kommandant Dietmar Lehmann allgemein als gelungen bezeichnet wurde. Rainer Lehmann hob bei der Manöverkritik vor allem die gute Kommunikation mit den Atemschutztrupps hervor. Auch Bürgermeister Siegfried Huber zollte Lob und Anerkennung, wie gut die schwierigen Bedingungen vor Ort gemeistert wurden und dankte Firmeninhaber Karl-Albert Boschert für die Bereitschaft, seine Schreinerei als Objekt für die Herbstübung zur Verfügung zu stellen.

 

Alle Bilder zur Übung:

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